Sucht und Abhängigkeit entwickeln sich häufig unbemerkt.

Suchtmittelabhängigkeit und süchtiges Verhalten sind in unserer Gesellschaft so weit verbreitet, dass sie im Alltag oft nicht mehr als Abweichung auffallen. Erklärungsbedürftig und auffällig ist eher abstinentes Verhalten. Wenn der Gebrauch eines potentiellen Suchtmittels oder ein Verhalten, das abhängig machen kann, allgegenwärtig und normal ist, bekommt man nicht unbedingt eine Rückmeldung aus dem sozialen Umfeld, wenn man das Trinken, Kiffen, Diäthalten, Arbeiten, Posten-Chatten-Spielen-Surfen im Internet, Einnehmen von wahlweise anregenden oder beruhigenden Mitteln übertreibt.

Es ist also gar nicht so einfach, ein Gefühl für das rechte Maß zu entwickeln und zu erhalten, wenn

  • Alkoholkonsum ein fester Bestandteil unserer Feierkultur ist
  • Befindlichkeitsregulation mithilfe von Medikamenten vollkommen üblich und einfach ist
  • es für viele selbstverständlich ist, per Smartphone permanent online zu sein
  • Schlanksein als kaum hinterfragtes Ideal ganze Industrien blühen lässt und entsprechend beworben wird
  • es ein Zuviel an Arbeit gar nicht geben darf, weil sie als Grundlage eines rechtschaffenen Lebensstils und Garant des Wohlstands gilt
  • der Konsum illegaler Drogen zwar zur Realität so mancher Subkultur gehört, es aber ein gefährliches Wissensdefizit im Hinblick auf Wirkungen, Dosierungen und spezifische Gefahren gibt.

In meiner Praxis bekommen Sie durch Beratungsgespräche mit meinem Mitarbeiter Jürgen Möllmann die Möglichkeit, im geschützten Raum und in entspannter Atmosphäre

  • zu klären, ob Ihr Umgang mit Ihrem Suchtmittel unbedenklich ist
  • sich über Wirkung und Gefahren einzelner Suchtmittel zu informieren
  • zu lernen, was zu einem angemessenen Gebrauch von Suchtmitteln gehört
  • zu erfahren, wie Sie sich als Angehörige/r eines suchtkranken oder suchtgefährdeten Menschen zugleich hilfreich und selbstschützend verhalten können.

AlkoholAngehörigeIllegale DrogenMedikamenteStoffungebundene Süchte