Die drogenfreie Gesellschaft ist eine Illusion; es hat sie zu keiner Zeit und nirgendwo gegeben.

Welche Drogen jeweils als legal oder illegal gelten, ist eine politische Entscheidung und folgt keiner absoluten Notwendigkeit. So ist es etwa sachlich nicht begründbar, weshalb Alkohol legal zu erwerben und zu konsumieren ist und Cannabis nicht. Allerdings gibt es keine Droge, deren Konsum generell harmlos oder risikofrei ist. Erwünschte positive Wirkungen und uneingeplante, unsteuerbare negative Effekte treten unweigerlich zusammen auf. Darüber hinaus gilt es, sich der Tatsache zu stellen, dass die Entscheidung zum Konsum illegaler Drogen einen Schritt in die Kriminalität bedeutet mit der entsprechenden Gefahr von strafrechtlichen Sanktionen und negativen sozialen Konsequenzen. Zudem ist das Wissen über Wirkungen und Gefahren der verschiedenen Drogen erschreckend gering, sodass gefährlicher Gebrauch und Missbrauch viel häufiger sind als ein unbedenklicher Konsum.

Eine Beratung in meiner Praxis kann sinnvoll sein, wenn

  • Sie selbst Konsument sind und Ihren Gebrauch überprüfen, einschränken oder unterlassen wollen
  • Sie als Eltern eines Jugendlichen besorgt sind über dessen vermuteten oder tatsächlichen Drogenkonsum, und die Kommunikation mit ihm nicht mehr gelingt (siehe auch Erziehung)
  • Sie als Freund / Freundin sich verantwortlich fühlen und sich hilfreich verhalten möchten.

In absolut vertraulichen Gesprächen mit meinem Mitarbeiter Herrn Möllmann oder mir (falls pädagogische Themen hinzukommen) erfahren Sie,

  • wie der besorgniserregende Konsum einzuschätzen ist
  • wie die Kommunikation mit dem Konsumenten wieder aufgenommen oder verbessert werden kann
  • ob weiterführende Maßnahmen, wie z.B. eine stationäre Therapie, geboten sind.

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