Der Genuss von Alkohol ist unbedenklich, aber der Genussbereich wird schnell verlassen.

Alkohol ist hierzulande sowohl ein Genussmittel als auch eine gesellschaftsfähige Droge. Das kultivierte Weintrinken existiert neben dem Rauschtrinken, das Feierabendbierchen neben dem Prosecco am Morgen, der Sektempfang im Rathaus neben dem feucht-fröhlichen Kegelclub-Ausflug in der Bundesbahn. Jegliche Mengen, Tageszeiten und Gelegenheiten werden akzeptiert. Obwohl Alkohol eine psychoaktive Substanz ist, die das Denken, die Wahrnehmung und das Verhalten stark beeinflusst, gibt es für erwachsene Menschen in unserer Gesellschaft kaum direktive Regeln für den Gebrauch. Daher werden die Grenzen in Richtung Gewohnheit und Missbrauch leicht und unbemerkt überschritten.

Im vertraulichen Gespräch mit einer Fachperson den eigenen Umgang mit unserer Alltagsdroge Nummer 1 zu überprüfen, ist daher sehr empfehlenswert:

  • Sie verhindern so den unbemerkten Übergang in die Abhängigkeit.
  • Sie beugen gesundheitlichen Schäden vor.

In Beratungsgesprächen mit Herrn Möllmann bekommen Sie darüber hinaus Gelegenheit,

  • das eigene Gebrauchsmuster zu erkennen
  • zu lernen, was Genuss ausmacht
  • zu erfahren, wie sich unbedenklicher Gebrauch, Missbrauch und süchtige Abhängigkeit voneinander unterscheiden
  • nützliche Verhaltensänderungen zu erarbeiten, um einer Abhängigkeit vorzubeugen  (siehe auch Prävention)
  • gezielte Hilfe zu erhalten, um nötigenfalls weitere Schritte einzuleiten (z.B. Beantragung einer Therapie in einer Fachklinik)
  • sich nach einer stationären Therapie psychologisch begleiten zu lassen (siehe auch Nachsorge).

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